PLANORA
Vom Bedarf zum Plan: Supply-Chain-Planung nach Prozessflusstyp.
PLANORA ist ein mandantenfähiges Planungssystem für diskrete, Batch-, kontinuierliche, Linien- und Projektfertigung. Auf PLANORA CORE (Stammdaten, Flusstyp, Integration, Regelwerk, Szenarien/Versionen, Plan-Datenbus, KPIs, KI) laufen vier Module: Bedarfsplanung, S&OP, endliche Kapazitätsplanung und Maschinenbelegung.
Vorteile der digitalen Nutzung
- Szenarien in Sekunden verglichen — Entscheidung im Meeting.
- Plan-Datenbus: kein Copy-Paste zwischen Modulen.
- KPIs je Planversion gespeichert.
Wie es funktioniert
Die gesamte Planungskette von der Bedarfsprognose bis zur Maschinenfeinplanung läuft auf einem Kern — im Gantt der begrenzten Kapazität sehen Sie sofort, welcher Arbeitsplatz in welcher Woche ausgelastet ist.
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1
Statistische Prognose erstellen
Für jeden Artikel treten Kandidatenmodelle (Holt-Winters, Holt, saisonal naiv …) im Backtest gegeneinander an; das beste Modell wird mit Begründung gespeichert, die WMAPE-Genauigkeit gemessen.
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2
Bedarfskonsens herstellen
Auf der Bedarfswerkbank werden Vertriebs-, Marketing- und Finanzeingaben zellgenau erfasst; jede Änderung wird mit Grundcode protokolliert, die freigegebene Version wird zum einzigen gültigen Plan.
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S&OP ausbalancieren
Im monatlichen S&OP-Zyklus wird der freigegebene Bedarf mit Grobkapazität, Bestand, Reichweite und Finanzen abgeglichen; Umsatz, Marge und Lieferfähigkeit stehen in einer Tabelle.
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4
Kapazitätsplan im Gantt sehen
Die Belastungstabelle Arbeitsplatz × Woche (Gantt) zeigt die Auslastung jeder Zelle farbig; ein Klick auf eine überlastete Zelle listet die zu verschiebenden Arbeitsgänge, die per Drag-and-drop auf zulässige Ziele gelegt werden.
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5
Engpässe steuern
Der Engpassbericht fasst überlastete Zellen, Kapazitätslücke sowie nicht einplanbare und verspätete Aufträge je Arbeitsplatz zusammen; die Entscheidung über Mehrarbeit, Verschiebung oder Bedarfskürzung geht zurück ins S&OP.
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6
Materialverfügbarkeit prüfen
Das Rohstoff-Gantt stellt wöchentliche Zugänge, Verbrauch und projizierten Bestand übereinander; Wochen unter Mindestbestand oder ohne Bestand werden farbig markiert.
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Maschinen feinplanen
Das Maschinen-Gantt reiht jeden Arbeitsgang mit realen Start- und Endzeiten auf Maschineneinheiten; Termintreue, Verspätung, Auslastung und die Kette Auftrag–Arbeitsgang sind auf einem Bildschirm sichtbar.
Zweck
Ziel ist es, die Planungslücke zwischen ERP und MES mit einem Integrationsvertrag aus 29 Datensätzen zu schließen — in einer Architektur, in der jedes Modul einzeln lizenziert wird und auch eine Ein-Modul-Installation vollständig funktioniert.
Kernfunktionen
- M1 Bedarfsplanung: hierarchischer, freigegebener Bedarfsplan
- M2 S&OP: 3–18-Monats-Absatz- und Produktionsplan
- M3 Endliche Kapazitätsplanung und Lastausgleich, Engpassbericht
- M4 Maschinenbelegung: Gantt und Schicht-Arbeitslisten
- Szenario-/Versionsvergleich und KPI-Rahmen
- ERP-MES-Integrationsvertrag (29 Datensätze), Anbindung an OPERRA
Nutzen
- Realisierbare Pläne mit Kapazitätsgrenzen
- Liefertreue und ausgewogener Bestand
- Mit einem Modul starten, ohne Datenmigration wachsen
- Planungswissen wandert von Personen ins System
Für wen?
Produktions- und Supply-Chain-Planungsteams; Hersteller mit ERP, aber ohne endliche Kapazitätsplanung.
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